Kategorie: Alltagserlebnisse

  • „Hey Siri, in welcher Kiste finde ich…“

    „Hey Siri, in welcher Kiste finde ich…“

    Wir haben alle zu viel Zeug. Auch wenn wir dran arbeiten, Zeug loszuwerden. Das Problem bei zu viel Zeug ist, dass wir irgendwann nicht mehr wissen, wo eigentlich das Zeug ist, das wir loswerden wollen.

    Oder schlimmer noch: Wo das Zeug ist, das wir gerade brauchen und doch irgendwo noch haben müssten.

    AUFTRITT SIRI & APPLE NOTIZEN

    Ich kann Siri in Notizen suchen lassen.

    Ich kann in Notizen schreiben, was in welchen Kisten drin ist.

    Also müsste Siri doch auch in den Kisten suchen können oder?

    „Hey Siri, such in Notizen nach Dingsbums XYZ?“

    SIRI: „Dies habe ich gefunden: Dingsbums XYZ ist in Notiz Kiste 23“

    und genauso, wenn ich in Kiste 42 (ich hoffe nicht so viele Kisten zu haben, wenn sie erstmal nummeriert sind, aber 42 und so) etwas reinpacke:

    „Hey Siri, ergänze Notiz „Kiste 42″ um Dingenskirchen ABC“

    Und das ganze müsste dann auch mit einer Notiz von der Vorratskammer klappen.

    Wenn die Notiz geteilt wird, können sogar mehrere darauf zugreifen und Vorrat und Kistenorganisation organisieren.

    Das müsste doch eigentlich gehen oder? ben_ schrob gerade bei sich drüben über das Flüstern der Dinge in Kisten. Ich bastel mal dran, dass die Kiste selbst flüstert. Irgendwie 🙂

    Danke auch an fymmie für die Gedanken von George Carlins dazu:

    Artikelbild by Nana Smirnova on Unsplash

  • Das Training des Kindes zahlt sich aus

    Zumindest für nützliche Alltagsfähigkeiten 😉

    Gruß an Hubert, unseren Taekwondo 🥋 Trainer gehen raus 🙂

    Wobei das von den fast 4 Jahren spielerische Kinder-Kampfsporttraining kommt. Das Kind hat dadurch Grundlagen und Körpergefühl entwickelt, da wird sie ihr ganzes Leben lang was von haben.

  • Briefe schreiben ✍️ in Digitalien sind selbstinduzierte Serendipität 🔎 :)

    Briefe schreiben ✍️ in Digitalien sind selbstinduzierte Serendipität 🔎 🙂

    Auf meinen digitalen Geräten habe ich so ziemlich alle Benachrichtigungen ausgeschaltet.

    Das führt logischerweise und gewollt dazu, dass ich nicht unmittelbar mibekomme, wenn mir jemand irgendwo schreibt oder auch antwortet.

    Slack, WhatsApp, Messenger, Instagram Messages, SMS, E-Mail, LinkedIn, Xing, Kommentare unter Blogartikeln, Discord, Foren, Communities, Facebook Gruppen, Signal, Telegram, Threema und einige Kanäle habe ich sicher noch vergessen.

    Bei Patreon habe ich neulich der Judith Holofernes von Wir sind Helden geschrieben.

    Meine Tochter hat zum ersten Mal „Denkmal“ im Radio gehört und war sofort hin und weg von dem Song.

    Weil:

    „Die hat ja VOLLIDIOT gesungen! Papa, können wir das nochmal hören?“

    Das funktionierte übrigens auch schon bei iDisco von Farin Urlaub und Der wichtigste Finger einer Faust von Jupiter Jones.

    Ist also ein super viralguerillaesquer Tip für Songwriter.

    Und so hat Judith ihn auch aufgefasst.

    Was das mit Briefen in Digitalien zu tun hat?

    Weder sie noch ich schauen wohl regelmäßig in das Patreon Postfach. Demnach hat es einige Tage gedauert, bis sie meine Nachricht las. Und dann wieder einige Tage mehr bis ich gemerkt habe, dass Judith geantwortet hat.

    Plötzlich eine Antwort auf eine Konversation finden, an die man gar nicht mehr gedacht hat, ist so ein bisschen wie das Briefe Schreiben früher und nach dem Absenden Tage und Wochen auf eine Antwort warten 🙂

    Selbstinduzierte Serendipität sozusagen 🙂

    Besonders großartig finde ich, dass meine Tochter durch solche Geschichten damit aufwachsen kann, dass auch großes Stars und Künstler nette und normale Menschen sind, denen sie über solche Kanäle hallo sagen und ihre Geschichte erzählen kann.

    Und:

    Dass sie sich drüber freuen! 🙂

    Unsplash Bild von Green Chameleon

  • Alex einsteigen bitte!

    Eigentlich schrob ich „Alles einsteigen bitte“ – die Rechtschreibkorrektur hat sich dann gedacht, „das mach ich jetzt mal exklusiver 🙂

  • Lieblingsautoren

    Ich fange diese Liste erstmal an, damit ich sie vom Artikel zu Aphantasia aus verlinken kann. Work in Progress und ständig erweitert.

    Fiction

    Dan Brown

    Arthur Conan Doyle

    Andreas Eschbach

    Mark Frost

    Ernest Kline

    Terry Goodkind

    A J Jacobs

    Richard David Precht

    Joanne K Rowling

    R A Salvatore

    Neal Stephenson

    Daniel Suarez

    Kurt Vonnegut

    Non-Fiction

    Alain de Botton

    Richard Dawkins

    Jared Diamond

    Cory Doctorow

    Gunter Dueck

    Tim Ferriss

    Richard P Feynman

    Seth Godin

    Ryan Holiday

    Austin Kleon

    Michael Pollan

    Derek Sivers

    Robb Wolf

  • Recht haben

    Ich gebe zu: In jungen und unerfahrenen Jahren, war es so etas wie eine spoortliche Herausforderung für mich, Recht zu haben.

    Das führte soweit, dass ich in Diskussionen Finten gelegt, Argumente konstruiert und im Brustton der Überzeugung vorgertragen habe, ohne wirklich von ihnen überzeugt zu sein. Nur um mein Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen.

    Mittlerweile bin ich sehr froh darüber weiser geworden zu sein 🙂

    Auch wenn es mir manchmal mehr als schwer fällt, versuche ich in Gesprächen, Diskussionen und Streitereien die objektive Wahrheit[tm] zu finden, aus denen ich Neues [[lernen]] kann.

    Vielleicht abgesehen von manchen ausuferungen, wie sie uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt hat:

    Verschwörungsgläubige sind mir zu anstrengend.

    Ich nehme als Beispiel fürs bessere Verständnis mal Flat-Earther. Wer ernsthaft argumentiert, die Erde sei flach, will auf einem sehr kleinen Gebiet vor einer sehr kleinen Gruppe einfach nur Recht haben. Da gibt es (außer auf einer psychologischen Ebene) nichts zu lernen und solche menschen wollen vor allem eins: Unfrieden stiften und provozieren. Darauf möchte ich nicht reinfallen.
    Mein oben beschriebenes früheres Ich hätte noch „den verbalen Kampf“ aufgenommen.

    Mittlerweile ist mir die Macht von Ideologien und Identitäten bewusst geworden. Wenn jemandes Selbstwert so eng mit einer Ideologie verknüpft ist, will die Person in der Regel Recht haben, weil alles andere mit einem Verlust an Selbstwert gleichzusetzen wäre.

    Denn als Verschwörungsgläubiger haben sie ihren Selbstwert direkt an die Rolle geknüpft „ich bin eine:r der wenigen, die das ganze durchschaut haben.“

    Dummerweise ist das Internet ein großer Recht-Haben-Generator:

    Früher wären so Randmeinungen am Stammtisch einfach abgebügelt und eine neue Runde Pils bestellt worden. Heute suchen sich die Verschrobenen ihre Echokammern im Web, in Telegram-Gruppen und YouTube-Channels und geben sich ihr Recht gegenseitig hin und her.

    So sind Diskussionen, die zu einem großen und objektiven Ganzen führen nicht möglich.

  • Entschuldigung

    „Entschuldigung“ sagen und es wirklich meinen, müssen wir als Kind genauso lernen, wie BITTE und DANKE zu sagen – und zu verstehen, was es damit auf sich hat. Nämlich das Verständnis dafür, dass die Welt sich nicht um uns dreht, wir nicht einfach so Anrecht auf das haben, was wir uns wünschen und das Universum uns genau gar nichts schuldet.

    Problematisch wird es, wenn die entschuldigende Person es nicht ehrlich meint. Dann macht eine leere Entschuldigung eher wütend und unzufrieden.

    Um eine Entschuldigung wirklich ehrlich zu meinen, braucht es [[Empathie]].

    Wenn mir das, wofür ich mich entschuldigen soll, noch nie selber passiert ist, fällt es mir um so schwerer die Wut, Empörung, Verletzung der anderen Seite zu verstehen und nachzufühlen.

    Dazu wiederum muss ich mich einerseits selber kennen und andererseits auch neue Erkenntnisse an mich ranlassen. Sowohl Erkenntnisse über mich als auch über andere und wie die Welt funktionieren könnte.

    Und damit ich Entschuldigung sagen kann, brauche ich Selbstwert und Selbstvertrauen. Damit ich nicht das Gefühl bekomme, das entschuldigen würde mich kleiner machen. Jemand anderen um Entschuldigung zu bitten ist genauso ein Akt der Größe, wie jemanden um Hilfe zu bitten. Zu zeigen: „Schau, Du kannst das viel besser als ich, könntest Du mir diese Aufgabe bitte abnehmen?“ Ich bin also nicht schlechter oder kleiner im Moment der Entschuldigung.

    [[Verantwortung]] übernehmen macht es deutlich einfacher. Wenn ich nicht nur „Entschuldigung“ sage, sondern analysiere und auch sage:

    • Was ist falsch gelaufen?
    • Auf welche Weisen hätte ich die Situation verhindern können?
    • Was hätte ich besser machen können?
    • Was WERDE ich in Zukunft besser machen?

    So zeige ich auf sehr vielen Ebenen, wie ernst mir die Entschuldigung tatsächlich ist und dass es mir nicht darum geht, [[Recht haben]] zu wollen. Das bedeutet auch davon auszugehen, die andere Seite geht eben keinen Kompromiss ein. Ich sollte die Bereitschaft haben, die Verantwortung voll zu tragen. Zumindest in dieser Situation und für die Zukunft etwas daraus zu lernen.

    Auch wenn unser Unterbewusstsein es uns gerne suggerieren möchte: Beim nächsten Mal wird es definitiv anders ablaufen, da sich KEINE Situation jemals genauso wieder holen kann.

    Also haben beide Seiten beim nächsten Mal die Chance es besser zu machen.
    Auch, wenn es im Hier und Jetzt möglicherweise noch nicht so aussieht.

    Ach ja, was wir nicht vergessen dürfen:
    Zum entschuldigen gehört ja nicht nur die Person, die sagt: „Es tut mir leid.“
    Sondern auch die Person, die die Entschuldigung an- und damit die Schuld von der anderen Person abnimmt. Ent-schuld-igt eben. Wobei es in Fällen, in denen ich die Verantwortung wie oben beschrieben übernehme, auch durchaus ohne Annahme der Entschuldigung geht. Schließlich nimmt man die Verantwortung auf sich und legt dementsprechend die Schuld ab.

    Die liegt dann eben so lange rum, bis sie gammelich wird.Erkenntnisse

  • We are Doomed. Star Wars im Corona Dezember und echte Lichtschwrter

    We are Doomed. Star Wars im Corona Dezember und echte Lichtschwrter

    Mit „We are doomed“ beginnt C3PO Star Wars Episode IV. Passender kann ein Film in diesen Zeiten nicht starten oder?

    Bemerkenswert finde ich dabei, dass damals 1977 schon Roboter für medizinische Aufgaben erdacht wurden und mir das als Kind schon total sinnvoll vorkam. Und heute drehen die Menschen komplett frei, wenn ein Arzt auch nur auf einen KI-Algorithmus zugreifen könnte. Dabei würde ich bei bestimmten Aufgaben einem Roboter durchaus mehr Vertrauen.

    Und dann bin ich gestern auf das YouTube Video der kanadischen Bastler von Hacksmith Industries gestoßen, die ein erstes „echtes“ UND portables (mit 5 Minuten Laufzeit) Lichtschwert gebaut haben:

    Damit ich den Ursprung dieses Gedankens hier auch erhalten kann, paste ich meinen Kommentar bei ben_ hier drunter, damit ich selber den Kontext behalte 🙂

    Mit Mandalorian habe ich die nicht-Star-Wars-bewanderte des Hause begeistern können und gerade als Dezember-Tradition etabliert alle Filme in chronologischer Reihenfolge zu schauen.
    Konnte sie nur schwer davon abbringen, vor Episode III erst >150 Folgen Clone-Wars zu schauen 🙂

    Heute ist RotJ dran, ergo sind wir mir Solo und Rogue One durch und ich bin echt überrascht. Ich glaube ohne den Kontext und die Vorfreude hätte ich in Einzeln nicht soooo genossen.

    Aber:
    The Mandalorian habe ich ja auch über ein Jahr aufgeschoben.
    Was für ein Fehler!

    Gerade mit RPG-Brille! Jede Folge ist eine kleine Quest und das Season Finale gestern ist der HAMMER! Ich habe hinterher Leuten in diversen Live-Stream-Recordings auf YouTube nachträglich beim Heulen zugesehen 🙂

  • We are Doomed. Star Wars im Corona Dezember und echte Lichtschwrter

    We are Doomed. Star Wars im Corona Dezember und echte Lichtschwrter

    Mit „We are doomed“ beginnt C3PO Star Wars Episode IV. Passender kann ein Film in diesen Zeiten nicht starten oder?

    Bemerkenswert finde ich dabei, dass damals 1977 schon Roboter für medizinische Aufgaben erdacht wurden und mir das als Kind schon total sinnvoll vorkam. Und heute drehen die Menschen komplett frei, wenn ein Arzt auch nur auf einen KI-Algorithmus zugreifen könnte. Dabei würde ich bei bestimmten Aufgaben einem Roboter durchaus mehr Vertrauen.

    Und dann bin ich gestern auf das YouTube Video der kanadischen Bastler von Hacksmith Industries gestoßen, die ein erstes „echtes“ UND portables (mit 5 Minuten Laufzeit) Lichtschwert gebaut haben:

    Damit ich den Ursprung dieses Gedankens hier auch erhalten kann, paste ich meinen Kommentar bei ben_ hier drunter, damit ich selber den Kontext behalte 🙂

    Mit Mandalorian habe ich die nicht-Star-Wars-bewanderte des Hause begeistern können und gerade als Dezember-Tradition etabliert alle Filme in chronologischer Reihenfolge zu schauen.
    Konnte sie nur schwer davon abbringen, vor Episode III erst >150 Folgen Clone-Wars zu schauen 🙂

    Heute ist RotJ dran, ergo sind wir mir Solo und Rogue One durch und ich bin echt überrascht. Ich glaube ohne den Kontext und die Vorfreude hätte ich in Einzeln nicht soooo genossen.

    Aber:
    The Mandalorian habe ich ja auch über ein Jahr aufgeschoben.
    Was für ein Fehler!

    Gerade mit RPG-Brille! Jede Folge ist eine kleine Quest und das Season Finale gestern ist der HAMMER! Ich habe hinterher Leuten in diversen Live-Stream-Recordings auf YouTube nachträglich beim Heulen zugesehen 🙂

  • Mit den Fingern bis 1023 zählen

    Mit den Fingern bis 1023 zählen

    Es gibt so Folgen von der Sendung mit der Maus, die flashen mich auch mit 46 noch.

    Gerade hat Ralph vorgeführt, wie er mit den Fingern bis 1023 zählen kann:

    Indem jeder Finger eine 2er Potenz im binären System zugeordnet wird:

    • Rechter Daumen = 1
    • Rechter Zeigefinger = 2
    • R Mittelfinger = 4
    • R Ringfinger = 8
    • R kleiner Finger = 16
    • usw

    Braucht natürlich ein bisschen Übung und Finger Gymnastik, aber ich glaub ich trainiere das mal ein bisschen.