Es wird fußkalt im Homeoffice
Kategorie: Alltagserlebnisse
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qwen 3.6 halluziniert wochentage entlang einem datum!
Enno hat mit seiner 8 Gigabyte Grafikkarte und qwen 3.8 sein eigenes Blogsystem für 31 Jahre alte Hardware gebaut, lässt sich erinnern, wann das Trinkwasser im Camper erneuert werden muss und wertet die Windvorhersage aus, damit er weiß, wann das Dachzelt eingeklappt werden muss
Das ist alles verdammt beeindruckend
Aber was qwen 3.6 lustigerweise oft falsch macht ist, einem festen Datum den falschen Wochentag zuzuordnen. D
der 2.10. ist gar kein Sonntag
ich mache mir über die AIpocalylse bis auf weiteres erstmal keine Sorgen
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Sonnenfinsternis 2026 als Elefantenfamilie
das war sie nun, die partielle sonnenfinsternis 2026.
das ereignis selbst war durch unsere selbstgebauten astronomischen instrumente eher unspektakulär.
aber die vorstellung, mit millionen menschen in europa gleichzeitig auf den selben punkt am himmel zu gucken war cool. und auch, mit dreißig anderen leuten auf einer autobahnbrücke zu stehen, ungefähr vierzig verschiedene lkw-hupen zu hören und dabei diese seltsame lichtstimmung zu erleben, war es allein schon wert.
außerdem haben wir alle umstehenden erheitert, weil wir aussahen wie eine elefantenfamilie mit unseren selbstgebastelten sofibeobachtungsgeräten aus einer camera obscura in einer pringles-dose, die im ärmel eines hoodies steckte, den wir uns über den kopf gelegt hatten.
was mich aber wirklich nachdenklich gemacht hat, war die erkenntnis, dass unsere kleine familie so ein erlebnis in deutschland vermutlich nicht noch einmal gemeinsam haben wird. beim nächsten mal wäre unsere tochter über sechzig, ich hundertsechs oder hundertsieben und meine freundin neunundneunzig.
das macht ein bisschen traurig. trotzdem ein schönes gemeinsames erlebnis.




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Jemanden wiederfinden
Ich arbeite an einem Text über Dinge, die ich ganz gut kann. Dabei muss ich mich an Dinge erinnern, die ich ganz gut gemacht habe. Und das erinnert mich an Menschen, die ich dabei getroffen habe.
Und dann freue ich mich immer wieder, wenn ich von Mensxhen lese, die ich seit über nem Jahr nicht gelesen und bestimmt seit über 15 nicht gesehen habe, was die jetzt so machen.
uarrr 🙂
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Näher kommende Einschläge
James van der Beek, Habermas, Chuck Norris, Nicholas Brendon, Hans Hermann, Robert Duvall, Rita Süssmuth, Bob Weir, Erich von Däniken
Täusche ich mich oder sind wir die erste Generation, die mit einer so großen popkulturbandbreite aufgewachsen ist, dass kaum noch eine Woxhe vergehen wird, in der nicht eine prominente Person, an die wir uns irgendwie erinnern, sterben wird?
Ich erinnere mich, dass meine Eltern vielleicht einmal alle paar Wochen beim lesen der Tageszeitung erwähnt haben, dass jemand prominentes gestorben ist.
Fiel mir eben drüben bei ben_ auf
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Mit Scratch Bauer Bertrams Schafe einfangen
eine kindertaugliche Programmierübung:
Das Kind hat eben in der Informatik-Probestunde viel Spaß damit gehabt, mit B.O.B. die Schafe von Bauer Bertram einzufangen 🙂
ist quasi Scratch
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„Gut, dass wir das nicht mit Autofahren vergeudet haben“
sagte das Kind eben, als wir bei schönster Novembersonne zur Schule geradelt sind.
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Freewriting.
Gestern habe ich bei Nick Milo ein Video über Freewriting gesehen. in einer 5 Minuten Session schreibt man im Stream of Conciousness einfach alles auf, was einem in den Sinn kommt.
Das hat mich echt getroffen wie ein Blitz. natürlich schreibe ich jeden Tag und nicht gerade wenig. Aber meistens das, was geschrieben werden muss. Für den Job, für die Kunden, für private Projekte, für Nachrichten von Freund.innen, auf die ich antworte. Aber nur ganz selten setze ich ich hin und schreibe einfach so drauf los für mich, so wie Konstantin das beispielsweise täglich macht.
Ich brauche immer einen grund. Oder einen Zweck. Oder eine Frage. Oder eben einen Prompt, der mich auf den „ach kuck ma – da fällt dir ja was zu ein“ Gedanken bringt. Und da ich sehr gerne wieder zum daily blogging zurück möchte, probiere ich es jetzt mal mit freewriting.
Die Methode, die Nick beschrieben hat, macht mir das sehr viel einfacher, da ich sowieso schon alles dafür da habe, was ich brauche:
- Obsidian als Schreibtool
- Den Typewriter-im-Zen-Modus, der mir immer nur die Zeile anzeigt, in der ich mich gerade befinde
- und dieses Tool-Verhalten gesynct auf allen Geräten, die Obsidian können. Von Macbooks über iOS und iPads bis zu den Linux-Experimentiergeräten
Aber die Tools sind für die meisten Menschen (ich bin da einfach etwas speziell und sammle verschiedene Schreibmethoden ;-D) gar nicht sooooo wichtig, wie die Vorgehensweise:
- Timer auf 5 Minuten stellen, denn 5 Minuten hat man IMMER im Tag irgendwo mal frei – sogar ich 🙂
- einen Prompt oder eine Frage zum Schreiben aussuchen. Für diesen ersten Versuch ist es Nicks Vorschlag „Was denkst Du über Freewriting“
- und dann einfach ohne etwas zu korrigieren oder lange drüber nachzudenken lostippen und nicht aufhören zu tippen, damit der innere Kritiker im Gehirn damit overruled wird und ich sich nicht einmischen kann.
Boah das macht so einen Spaß und funktioniert richtig gut! ich kann mir gut vorstellen, dass am Ende nochmal nen kreativer Durchbruch entsteht oder etwas Unerwartetes auftaucht, was sich nicht erdenken lässt.
Das Prinzip kennt Ihr vielleicht schon von Julia Camerons Morning Pages. Aaaaaaber: Morning Pages soll man ja von Hand schreiben und auf Papier. Das ist für mich fast schon unerträglich langsam. wo ich mit der Hand vielleicht 15 Wörter pro Minute schreiben kann – was für manche Aufgaben auch gut und richtig ist, ist das viel zu langsam um eben diesen inneren Kritiker im Kopf verstummen zu lassen. Beim mit der Hand schreiben frustriert es mich auch total, das meine Hand gar nicht in der Lage ist, so schnell alles aufs Papier zu bekommen, was mein Kopf gerade denkt. Das geht nur beim Tippen.
Nicht mal diktieren kommt da heran. Auch beim Diktieren funkt mein Gehirn immer und immer wieder dazwischen.
Turns Out:
Diese Methode, die ich mir gebastelt habe funktioniert richitg gut 🙂Ich werde jetzt mal eine Liste mit [[Freewriting Prompts]] zusammenstellen, so wie ich eine Liste mit Gehen-oder-Duschen-Problemen habe, die ich auf Runden um den Hof oder mit unter die Dusche zum Nachdenken nehme, um auf neue Lösungen zu kommen.
Hach Freewriting.
Tatsächlich fühle ich mich nach der Session richtig gut. Ich habe ja auch direkt etwas erschaffen, bevor der Tag überhaupt gestartet ist.
Danke Nick 🙂Und die Liste an Prompts ist in knapp 10 Minuten schon auf über 20 Starthilfen angewachsen, mit denen ich die nächsten Freewriting-Sessions anpieksen werde.
**schickt mir gerne eure Writing Prompts an mail@alex-kahl.de oder unten als Kommentar!** 🙂
Jetzt sind nämlich die Mädels auch wach und auf dem Sofa und es ist interessant zu beobachten, wie mein Fokus sooooofooooort! wegknickt 🙂
Hier gehts zu Nicks Video:
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Die oberste Kunst ist die Musik. Warum?
Weil die schon immer da war.
Ben Funke zu seiner Mutter Cornelia Funke
In: Alles gesagt Podcast der ZEIT
sehr hörenswerte 6 1/2 Stunden(!!!)
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Onleihe ist wie ein digitaler Wartezimmerbeistelltisch für e-Mags
Ein lustiger effekt des Urlaubs war auch, dass ich mal wieder in die Onleihe geschaut habe und zeit fand, in den Magazinen zu stöbern.
Meine mama hat in einem Zeitschriftenladen gearbeitet und als Kind und Jugendlicher habe ich mir immer etwas zu lesen mitnehmen, lesen und einen oder zwei tage später zurück legen dürfen.
Daher konnte ich laaaaaange zeit an keinem Zeitschriftenregal vorbei gehen, ohne mir nicht irgendwas möglichst nischiges zu lesen mitzunehmen.
Die letzten Jahre hatte ich dann zum einen keine zeit mehr zum lesen von magazinen aber vor allem keinen bock mehr auf das ganze Altpapier.
Ok, wenn ich es mir recht überlege, dann haben vor allem Blogs, Social Media und zuletzt YouTube die Zeit aufgefressen, die meine Neugier sonst auf Magazine gehetzt hat.
Klar einige magazine wie futur2, neue narrative, meine lieblings brand eins oder WIRED Ausgaben habe ich immer noch im Regal stehen, aber ausser in die NN schaue ich eigentlich in keine mehr großartig rein.
Abends aber mal eben die ZEIT oder ne GEO oder irgendein kurioses Nischenmagazin in der Onleihe ausleihen, durchblättern, wirklcih gute Passagen screenshotten und dann wieder weglegen ist im Urlaub ein netter zeitvertreib geworden.
Zumal die Onleihe für zeitungen und magazine immer nur 24 Stunden Leihdauer erlaubt habe ich auch die nötige deadline, um WIRKLICH einmal durchzublättern
Das was ich besonders daran mag ist die Serendipität, wenn ich Dinge finde, die mich interessieren, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt 🙂
**Zugang zur Onleihe bekommt Ihr mit einem Account in eurer Stadtbibliothek ds Vertrauens**