Kategorie: Spielen ⚔️ ♟️ 🎲

  • Warum Spielen die Zusammenarbeit bei erwachsenen Säugetieren fördert

    Bei der ersten Begegnung mit einem fremden Hund zeigen die meisten Hunde erst Aggression. Doch sobald man sie von der Leine lässt und sie sich näherkommen, ändert sich ihr Verhalten.

    Sie wechseln zwischen aggressiver und spielerisch-unterwürfiger Haltung. Zeigt der andere Hund ähnliches Verhalten, wird kein Kampf stattfinden, sie werden spielen. Und wenn sie sich das nächste Mal begegnen? Kein aggressives Gebell, nur freundliche Begrüßungen und sofortiges Spielen.

    Genau wie bei den wilden Vorfahren, den Wölfen, traGEN Hunde die DNA in sich, die sowohl Aggression als auch Spielverhalten fördert. Wölfe in freier Wildbahn jagen im Rudel und müssen dabei eng zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit entwickelt sich durch spielerische Interaktionen, wodurch die Wölfe ihre dominanten Instinkte unterdrücken und zusammenarbeiten können, um ein großes Tier wie einen Elch zu erlegen. Obwohl Hunde hier bei uns an den Teichen wahrscheinlich keinen Elch zu Fall bringen, bleibt ihr Spieltrieb bestehen. Denn die Natur hat den Spieltrieb mit dem Lustzentren im Gehirn verknüpft, sodass er immer wieder belohnt wird.

    Spielen fördert bei Erwachsenen die Zusammenarbeit und das friedliche Zusammenleben. Es ist nicht nur ein kindlicher Zeitvertreib, sondern ein essenzieller Bestandteil sozialen Miteinanders. 

    Die versteckte Botschaft hinter dem Spiel: Unterdrückung des Dominanzverhaltens

     was genau unterscheidet ein „Spiel“ von einem echten Kampf?

    Ein echter Kampf zielt darauf ab, so schnell wie möglich zu siegen und Dominanz über den Gegner zu erlangen. Im Gegensatz dazu geht es beim Spielen darum, die Interaktion am Laufen zu halten – für den Spaß und das Training, das es bietet. Dabei müssen beide Tiere darauf achten, sich gegenseitig nicht zu verletzen oder gar zu gewinnen. Sie müssen die Zustimmung des anderen behalten; sonst endet das Spiel.

    Ein interessanter Aspekt: Beim Spielen passen stärkere Tiere ihr Verhalten oft an, um das schwächere Tier nicht zu einschüchtern.

    Das Spiel wird also zu einer gleichberechtigten, kooperativen Aktivität.

    Forschungen an Ratten haben gezeigt, dass sie beim Spielkampf bevorzugt in verletzliche Positionen gehen, wie die Bauch-oben-Position. Hier üben sie, wie man aus solch einer Lage herauskommt. Interessanterweise wechseln sie dabei die Rollen. Im echten Kampf würde natürlich keine Ratte freiwillig ihre dominante Position aufgeben.

    Ähnlich verhält es sich beim spielerischen Jagen. Bei den meisten Tierarten ist die bevorzugte Position, gejagt zu werden, und nicht zu jagen – ähnlich wie beim Fangenspiel unter Menschen. Bei Raubtieren wie Wölfen oder Hunden sieht das anders aus, da ihr Jagdspiel das Üben des Beutefangs darstellt. Aber generell zeigt sich im Spielverhalten: Es ist besser, untergeordnet und verletzlich zu sein, als dominant und unverwundbar.

    Das Spielen lehrt Tiere (und uns!), dass es manchmal besser ist, die Rolle des Unterlegenen einzunehmen und zeigt die Bedeutung von Kooperation und Gleichberechtigung. 

    Das Spiel als Grundstein für Moral

    Ich nhabe niemals darüber nachgedacht, dass Spielen mehr ist als nur Spaß und Zerstreuung.

    Laut Marc Bekoff, einem Experten für das Spielverhalten bei Hunden, zeigt das Spiel bei Tieren Verhaltensweisen, die als Kernelemente der Moral betrachtet werden, wenn sie bei Menschen auftreten:

    • Abmachungen treffen
    • Vertrauen
    • Fairness
    • sich entschuldigen
    • vergeben

    Wenn Hunde spielen wollen, zeigen sie den „Spielschwung“, eine Aufforderung zum Spiel. Bei Primaten ist es das „Spielgesicht“, vergleichbar mit unserem Lachen. Dies initiert den „Vertrag“ zum Spiel. Doch während des Spiels muss Fairness gewahrt werden. Wenn ein Tier das andere aus Versehen verletzt, ist eine Entschuldigung fällig. Diese kann beispielsweise durch das erneute Zeigen des Spielschwungs erfolgen. Wenn das verletzte Tier diese Geste erwidert, zeigt es damit seine Vergebung.

    Bekoff stellt fest, dass Tiere beim Spielen selten betrügen. Diejenigen, die es tun, etwa junge Kojoten, die einen Mitspieler ernsthaft angreifen, werden oft gemieden und führen ein isoliertes Leben. Das Spiel könnte also auch ein Mittel sein, die Verlässlichkeit eines Tieres in sozialen Verträgen zu prüfen.

    Es scheint so, dass Spielen ursprünglich dazu diente, jungen Tieren essentielle Überlebensfähigkeiten zu vermitteln. Aber weil soziales Spielen Kooperation erfordert, entwickelten Tiere Mittel, ihre angeborenen Dominanzbestrebungen zu unterdrücken. Die Signale für soziales Spiel wurden zu Signalen für Nicht-Aggression. Für viele Tiere, wie Wölfe, die in Rudeln jagen, ist Kooperation nicht nur im Spiel, sondern auch in anderen Aktivitäten wertvoll. Daher spielen diese Arten auch im Erwachsenenalter.

  • Musikspiel fürs Streaming zu Hause

    Musikspiel fürs Streaming zu Hause

    Eine der großen Probleme mit dem Streaming von Musik ist, dass ich vergesse, welche Musik ich mag 🙂

    DVD, CD, Computerspiele – all diese Sammelsachen sind Ende der 2000er bei uns rausgeflogen.

    Das schafft viel Paltz und optische Ruhe. Aber damit geht auch die Möglichkeit verloren, wenn man nicht weiß was man hören will, durch das CD Regal zu stöbern.

    Und auch das Entdecken neuer (und alter) Musik geht verloren.

    Meine Freundin macht es sich einfach und lässt Alexa abwechselnd das Gesamtwerk von Ed Sheeran oder Snow Patrol spielen.

    Meine Hardcore/Punk und Wave/EBM/Industrial Wurzeln sind nicht so oft gern gehört 🙂

    Gestern fiel mir dann seit langem mal wieder etwas aus dem Zeitrschriftenregal in die Hand, wo mir sofort klar war:

    Hier macht eine Papierversion echt Sinn:

    Die 500 besten Alben Sonderausgabe vom Rolling Stone.

    Die Idee ist folgende:

    Die 500 liegen auf dem Wohnzimmertisch und wann immer jemand Musik hören möchte, aber keine Idee hat, was sie anmachen möchte, blättern wir durch das Magazin und suchen uns eine der 500 Empfehlungen aus.

    Damit sollten wir genug Inspiration für die nächsten 2-3 Jahre haben 😀

    Ich persönlich höre, wenn ich alleine bin auch verdaaaaaaaammt wenig Musik. Entweder genieße ich Stille und arbeite oder denke nach – dabei kann ich keine Musik gebrauchen oder wenn ich alleine irgendwelchen Haushaltsarbeiten nachgehe, höre ich Hörbücher oder Podcasts.

    Aber auf die Reise durch die besten Alben freue ich mich.

    Den Anfang hat #5 gemacht: Rumors von FLEETWOOD MAC

    Gefolt von #23: OK Computer von RADIOHEAD

  • 3D-Druck Raumschiffe Firefly und Razor Crest angemalt

    3D-Druck Raumschiffe Firefly und Razor Crest angemalt

    Boah war das ein Vater Tochter Spaß! und was macht es doch für einen Unterschied, ob man als 10-jähriger mit 3 Farbpötten und ohne Anleitung versucht, ein Modell ansehnlich hinzubekommen, oder ob erfahrene Warhammer Veteranen einem mit Rat, Tat und Equipment zur Seite stehen.

    Wir hatten gestern im Palasthotel das Glück, dass Ben und Enno uns geholfen haben.

    Und die Ergebnisse können sich ja mal sowas von sehen lassen!

    Jetzt ist nur die Frage, wie dolle sie mit einem anderen Hobby angefixt ist 😂

  • 3D Druck Raumschiffe bemalen mit dem Kind

    3D Druck Raumschiffe bemalen mit dem Kind

    Der Onkel hat dem Kind die Razorcrest vom Mandalorian gedruckt und mir eine Serenity aus Firefly 🙂

    Und beide werden wir morgen im Palasthotel hoffentlich unter Anleitung und mit Hilfe erfahrener Bemaler bemalen

    I

  • Eine Serenity aus der Firefly Klasse bemalen

    Der Schwager hat mir eine Firefly gedruckt und nun überlege ich, wie ich das eigentlich in weiß schon sehr schöne Stück adäquat bemalt bekomme.

    Erste Inspiration:

  • Pen Spinning in 21 Leveln

    iiiiiirgendwann, wenn ich gaaaanz viel Langeweile hab, dann möchte ich Pen-Spinning nochmal lernen 🙂

    Ich glaube das geht echt nur, wenn man in der Schule oder Uni sitzt und sich beim Zuhören irgendwie körperlich beschäftigen muss, um denken zu können, aber nicht aufstehen und im Raum rumgehen darf.

    https://www.wired.com/video/watch/21-levels-of-pen-spinning-easy-to-complex

  • One Iconic Information Machine to rule them all

    One Iconic Information Machine to rule them all

    Dieses wunderbare Plakat hat Konstantin zur Hamburger Iconic Machines Ausstellung gezaubert und einige seiner eigenen historischen Rechengeräte mitgebracht. Leider liegt Hamburg außer Elektroautoreichweite.

    Aaaaaaber

    Nächste Woche gibt es ein wunderbares Retro Gaming Turnier das Konstantin in Bielefeld zaubert. MIT einigen seiner Maschinen.

    Am meisten freue ich mich auf das Gesicht meiner Tochter 🙂

    Hach das wird toll

  • Humor habense ja bei DnDbeyond

    Humor habense ja bei DnDbeyond

    Zumindest bei den Fehlermeldungen 😀