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  • Worüber beklagst Du Dich am meisten? Fragt WordPress

    Worüber beklagst du dich am meisten?

    Witziger Weise lautet die Antwort hier:

    Über Menschen, die sich beklagen 🙂

    Das mag daran liegen, dass ich aktuell viel Erfahrung mit einem Menschen gesammelt habe, der sich seit Jahren über seine Situation beklagt, aber nichts daran ändert.

    Ich habe vor ein paar Jahren mal die No complaining Challenge gemacht. Dabei legt man sich ein Gummiband um den Arm und jedes Mal, wenn man sich beklagt, läßt man das Band auf den Arm schnippen und wechselt es von dem einen auf den anderen Arm. Ziel ist es, das Armband drei Wochen auf demselben Arm zu behalten. Das ist deswegen gar nicht so leicht, weil jedes Mal wenn man den Arm wechselt, fängt man wieder bei Tag 1 an.

    Dadurch wurde mir bewusst, wie oft ich mich über Sinnlose Dinge beschwere. Meine Laune von Nichtigkeiten vermiesen lasse. Mich über Situationen beklage, die ich sowieso nicht ändern kann.

    Mir das mal bewusst zu machen und dann weitestgehend abzulegen tat sehr gut.

    Und macht mir heute noch das Leben leichter.

    Die einzige Ausnahme sind Situationen, die in gewisser Weise witzig, lehrreich oder sonst wie unterhaltsam sind. Da darf das storytelling schonmal mit complaining light verbunden werden 🙂

  • Welche Bücher möchtest Du lesen? Fragt WordPress

    Welche Bücher möchtest du lesen?

    Puh. Auf meiner „Möchte ich gerne lesen“-Liste bei Goodreads stehen momentan 124 Bücher.

    Und aktuell am Lesen dranne bin ich in gut 20 Büchern.

    Darunter auch Kinderbücher, die mit viel Spaß beim Vorlesen gemacht haben und auch Sachbücher, von denen ich nur ein paar – dafür aber sehr gute – Kapitel gelesen habe.

    Das ist klasse nach ein paar Monaten zu sehen, mit welchen Themen und Charakteren ich einen Großteil meiner Zeit verbracht habe.

    Im Moment bin ich auf der Suche nach einer Serie, die mir die Figuren wieder so unglaublich nahe bringt wie das Ensemble in Joe Abercrombies First Law Trilogy. Da stimmte einfach alles. Ganz besonders die großartigen Innenansichten hat Abercrombie als Psychologe so unglaublich glaubwürdig hinbekommen, dass ich mich manchmal den ganzen Tag drauf gefreut habe, abends wieder alte Freunde beim lesen bzw hören zu treffen.

    Die Wikinger ähnlichen Charaktere in John Gwynnes Shadow of the Gods / Nordnacht kommen da schon ganz gut ran, aber das reine Nordland-Setting ist mir dann doch etwas sehr monothematisch.

    Vielleicht versuche ich es danach mal wieder mit dem Brandon Sanderson. Oder nochmal mit The Expanse im Weltraum.

    Womit ich interessanterweise momentan gar nicht warm werde, sind Klassiker. Die Technik und Schreibweise moderner Autoren ist so ausgefeilt und optimiert, dass mir Geschichten, die einige Jahrzehnte oder älter sind, unheimlich zäh und behäbig vorkommen.

    Könnte aber auch mit meiner Aphantasie zusammen hängen und damit, dass in moderner Literatur (zumindest in der, die ich erwische) weniger auf ausführliche Beschreibungen gesetzt wird, mit denen ich nichts anfangen kann und mehr Handlung, Dialoge und interessante Details im Mittelpunkt stehen.

    Worauf ich mich freue, ist auf die deutsche Version von Babel. Da es in dem Buch sehr oft um sprachliche Feinheiten geht, hatte ich beim Probelesen der englischen Version dann doch zu oft das Gefühl, einige der Feinheiten nicht gut genug zu verstehen.

  • Eine Familientradition will WordPress wissen

    Schreibe über einige deiner liebsten Familientraditionen.

    Ach diese Schreibanregungen sind schon cool als Tagebuch-Ideen.

    Die erste Familientradition, die mir einfällt ist es, bei jedem Gullideckel, wenn wir unterwegs sind, einen Fuß drauf zu stellen. Wer ihn als erster entdeckt fängt mit EINS! An und die anderen müssen dann möglichst schnell hinterher sein und weiter zählen.

    Im Dezember fast ausschließlich Star Wars Content konsumieren 🙂

    Nach dem Schwimmen Gyros essen.

    An Silvester Sushi essen und auf Feuerwerk verzichten, weil das 1. doof ist und 2. seit die Vögel da sind, schlecht für die kleinen Luftsäcke sind.

    Ach das reicht erstmal

  • 5 Dinge, die mir Spaß machen möchte WordPress heute wissen

    Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.

    Mit meiner Familie zusammen sein 🙂 Das klingt so banal, aber es stimmt nunmal. Alles ist besser, wenn es mit meiner Tochter und meiner Freundin zusammen ist.

    Aber manchmal auch: Alleine sein. Ich bin gerne alleine. Wenn ich ganz für mich und ohne andere Menschen bin, gibt mir das Energie, die ich dann aufwenden kann, um mit anderen Menschen zusammen zu sein. Das ist für mich jedenfalls der Inbegriff von introvertiert sein.

    Boxen, Eskrima und körperliches Training und an mir arbeiten im Allgemeinen machen mir immer mehr Spaß, weil sie mir zeigen, wie ich besser werde. Dieser Hang zur Selbstvervollkommnung weitet sich vom sportlichen auf ganz viele andere Dinge aus, wie zum Beispiel den Schlaf, das Fasten, optimale Ernährung und vieles mehr.

    Schreiben. Egal was. Egal womit. Egal worüber. Schreiben ist ausgelagertes Denken. Durch Schreiben wird mir viel über mich selbst klar und am meisten Spaß macht es mir, auf der Couch zu sitzen, das Macbook meine Hände wärmen zu lassen, mit den Fingern über die Tastatur zu huschen und etwas aus meinem Kopf auf dem Screen erscheinen zu sehen. Wenn ich ganz viel zeit oder besondere Ideen habe, macht es auch Spaß, einen meiner vielen Füller zu inken und damit über Papier zu gleiten.

    Abenteuer. Vom kleinen Alltagsabenteuer in den Katakomben der Sparrenburg bis zur Abenteuerreise quer durch Namibia, auf eigene Faust das Silicon Valley erkunden oder die Küste Westeuropas abfahren. Die Abenteuer in 2023 werden wir hoffentlich oft und ausgiebig auf Fahrrädern erleben. Und gerade heute morgen wurde ich nach den Erfahrungen mit unserem Elektroauto gefragt und auch da konnte ich sagen: Ist immer noch abenteuerlich genug, dass es irre viel Spaß macht 🙂

  • Ich heiße Alexander, weil meine Mama Doktor Schiwago gelesen hat und das ist lustig weil…

    Schreibe über deinen Vornamen: seine Bedeutung, seine Herkunft usw.

    WordPress stellte mir grad die Frage nach der Herkunft meines Vornamens.

    Also erzähle ich mal meine persönliche Geschichte.

    Meine Mama war großer Doktor Schiwago Fan, sowohl vom Film als auch vom Buch, dass sie in der Schwangerschaft gelesen hat.

    Eigentlich hätte ich Sascha heißten sollen, nach dem Charakter aus der Geschichte, von dem ich gerade nicht weiß, was es mit ihm auf sich hat.

    Das fanden meine Eltern im Zusammenhang mit meinem Nachnamen zu kurz:

    Sascha Kahl

    Passte ihnen nicht. Also musste ein langer Name her. Sascha und Alexander haben Parallelen – also wurde ich ein Alexander.

    Ein Name, den ich als kleines Kind nicht aussprechen konnte und der mir nie gefiel. Jahrzehnte lang war ich für alle nur Kalle.

    Ich hörte darauf, wenn ich mit meinem Gamer-Namen qua angesprochen wurde und natürlich auch auf meine lange Online-Identität Probefahrer.

    Dann um die 30 herum, fing ein Kunde an, mich in Kundenterminen als Alex vorzustellen und anzusprechen und der Klang gefiel mir besser und besser.

    Also bin ich seit gut 20 Jahren nur noch Alex. Bis auf meinen Vater und meine Tante und Verwandte, die ich lange nicht gesprochen habe und sie nicht wissen, womit ich mich selbst identifiziere und mich deswegen zuerst als Alexander ansprechen.

    Selbst die Kreditkartenunternehmen haben mittlerweile akzeptiert, dass ich Alex in die Formularfelder schreibe, obwohl Alexander auf der Karte steht 🙂

    Das oben angekündigt lustige ist mir durch die Frage von WordPress nun eben klar geworden:

    Ich bin wieder bei einem kurzen Namen gelandet, den meine Eltern eigentlich vermeiden wollten 🙂

    Alex Kahl eben.

    Was gut ist, denn die anderen Domains waren damals an die Alexander Kahls vergeben, die entweder GENAU das gleiche tun wie ich – nur in Kalifornien(!) oder als Schwergewichtsboxer, Florettfechter oder Cellist unterwegs sind 🙂

    Das andere Lustige ist: Meine Mama liebte an Doktor Schiwago besonders die Landschaft aus dem Film und träumte davon, mal Russland zu bereisen. Bis ich ihr dann irgendwann mal erzählt habe, dass der Film in Spanien gedreht wurde und sie dann ihre Liebe für eine näher liegende Landschaft entdeckte 🙂

    Vorsicht, jetzt kommt die Kalenderblattmäßige Moral von der Geschichte:

    Du musst nicht die Person werden, die Deine Eltern sich wünschen, sondern die, die nur Du sein kannst.

  • WordPress fragt nach guten Anführer:innen

    Was macht eine:n gute:n Anführer:in aus?

    Das ist die Frage des Tages. Da fallen mir verschiedene Dinge ein:

    – Sie versteht die Aufgabe des Anführens als Diensleistung gegenüber anderen

    – Anführende sehen es als Pflicht und Verantwortung, nicht als Recht oder Privitlieg

    – Sie denken genau darüber nach, wohin sie führen und fragen die Geführten nach Rat und binden sie in Entscheidungen ein

    – sie kennen ihre Schwächen und stärken und kommunizieren beide klar und deutlich

    – so bekommen sie Unterstützung von ihrem Team und ergänzten sich optimal

    – sie ermutigen andere und können Aufgaben abgeben

    – Sind sich auch für grundlegende Aufgaben nicht zu schade

    – sie können sich in andere hinein versetzen

    Ach und das sind erstmal nur die wichtigsten Punkte, die mir spontan einfallen.

  • Ich kommuniziere online genauso, wie in der Eiweißwelt

    Auf welche Art kommunizierst du online?

    Viele gute Unterhaltungen begannen online. Auf dem Blog. Im IRC. Im Usenet oder im turtleboard.

    Seit über 20 Jahren gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Menschen, die ich online und/oder offline mag.

    Werde noch ein bisschen mehr drüber nachdenken. Das war hier erstmal ein Test, und ein Jetpack Writing-Prompt zu testen 🙂