Bloggen 2022: 4 Stunden, 10 Minuten und 1376 Wörter

Sagten zumindest 1086 befragte Blogger:innen August/September 2022

Kommt drauf an, warum und für wen Du bloggst.

3 Antworten

  1. What?! Das erklärt, warum nicht mehr soviele Leute bloggen. 4 Stunden … ich werd nich mehr … 2 Stunden finde ich schon absurd …

  2. Hast Du das mal bei Dir gemessen, Alex?
    Meine Blog-Einträge sind super unterschiedlich. Die meisten sind deutlich unter 1 Std. An manchen schreibe ich 1+ Stunde, mehrere Tage lang.
    Ich nehme an, dies ist recht typisch für so Leute wie mich, die einfach so ins Netz kritzeln, und nicht für andere schreiben.

  3. Hehe 🙂

    Was wir nicht vergessen dürfen:
    Wir machen das nach unseren Regeln, in erster Linie für uns selber und zudem schon recht lange.

    Daaaaaann kam die Professionalisierung des Bloggens als eigenes Medienformat und vielen eigenen Zielsetzungen (SEO = für Google und weniger für Menschen, Thoughtleadership = für wenige auf hohem Niveau, für den Chef = für eine Person 😉 oder eben als möglichst umfassenden Artikel zu einem Thema, um Profis wie Neueinsteiger:innen in ein Thema abzuholen – um nur ein ganz paar zu nennen)

    Dann wollten viele ein Stück vom Blogging- (später dann Influencerkuchen) abhaben und somit professionalisierte sich das ganze weiter und weiter.

    Für viele Menschen bedeutet es eine irre Anstrengung, einen Artikel zu schreiben, den Ihr innerhalb ganz kurzer Zeit fertig habt.
    Und dann kostet es sie nochmal Anstrengung und Überwindung den Artikel zu publishen.

    Da ist man dann schnell bei mehreren Stunden Arbeit an einem Stück, einfach nur, um sich nach dem stoischen Amor Fati Prinzip selbst zu legitimieren und sich sagen zu können:

    „Ich habe zumindest mein Bestes gegeben, um diesen Artikel so rund und gut wie möglich hinzubekommen.“

    Da ich von einigen Tausend Blogartikeln, die ich in den letzten 15 Jahren geschrieben habe, 2/3 bis 3/4 für andere geschrieben habe, kann ich das gut nachvollziehen. Da haben wir manchmal mit mehreren Leuten für mehrere Tage an einem Artikel gesessen.

    Verrückt eigentlich.

    Umso mehr macht es mir hier gerade wieder Spaß, so zu bloggen, wie mir die Finger gewachsen sind 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Datenschutz
, Inhaber: Alex Kahl (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Inhaber: Alex Kahl (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.