Kategorie: Alltagserlebnisse

  • Familymovietime – Das fünfte Element

    Familymovietime – Das fünfte Element

    Einer von Angies Lieblingsfilmen mit dem Kind geschaut. Goth, ist der Film gut gealtert 🙂

    Mächtiger Ba-Da-Boooom!

    BZZZ BZZBZZZZZZZZ

    Supergrün

    Mul Ti Pass.

    Und das Kind so: „Papa, ich glaube, Wesen höherer Art haben immer orangene Haare.“

  • Die Espressomaschine Sage Barista Express mit Hilfe von KI Perplexity entkalken

    Die Espressomaschine Sage Barista Express mit Hilfe von KI Perplexity entkalken

    Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich das mal schreibe, aber KI – genau genommen Perplexity mit dem gerade gestern erschienenen Deep Research Agent – hat mir eben geholfen dabei geholfen, meine Sage Barista Express Espressomaschine zu entkalken und vor allem zu verstehen, ob ich Erfolg dabei hatte.

    Kurz etwa Espressonerdkontext: Einen Espresso brüht man je nach Röstung zwischen ca. 90-95 Grad Celsius (dunkler Röstung um 90 Grad – hellere Rötungen etwas heißer um 95 Grad).

    Meiner Maschine fehlte es in den letzten Wochen etwas an Temperatur also war wohl – trotz doppelt gefiltertem Wasser – mal eine Entkalkung angesagt, da wir hier so hartes Wasser zu hause haben, dass man nach einem Schluck Kaffee quasi dabei zugugkcne kann, wie sich der Kalk in der Niere ablagert.

    Damit ich also sehe, ob die Entkalkung den gewünschten Erfolg bringt, habe ich vorher die Wassertemperatur in der Tasse gemessen. Das waren 81 Grad.

    Dann entkalkt. (Den Entkalkungsvorgang und welche Knöpfe ich drücken muss, habe ich btw auch mit KI statt Anleitunglesen herausgefunden.)

    Und danach noch einmal die Temperatur in der Tasse gemessen.

    Das waren 85 Grad.

    Die Maschine ist aber auf 93 Grad eingestellt. Da fehlen also 8 Grad Temperatur.

    Also habe ich Perplexity mal mit Deep Research recherchieren lassen, woran das liegt und dann rödelt die KI locker für 1-2 Minuten los und recherchiert in Webseiten ud Foren und YouTube Videos und leitet davon weitere Erkenntnisse ab, die es dann vertieft. und bei der ganzen Reasoning Gedankenkette kann man der KI zuhören zulesen. Jeder einzelne Schritt wird dokumentiert und von ihr kommentiert, bois dann das Endergebnis feststeht. Dann löscht es den Reasoning-Strang wieder.

    Aber das Ergebnis hat mir SEHR geholfen:

    Perplexities Deep Research Ergebnis zu meiner Frage:


    Welche Temperatur sollte das Wasser bei der Sage breville Express haben , wenn es direkt aus der brühgruple kommt. Meine Maschine ist auf der Standardeinstellungen 93 grad Celsius Ich habe sie frisch entkalkt Die Temperatur in der Tasse ist aber nur höher als 85 grad – ist das trotzdem richtig

    Untersuchung der Brühtemperaturen bei der Sage Barista Express:

    Die Sage Barista Express gilt als Meilenstein in der halbautomatischen Espressozubereitung, doch ihre Temperaturperformance wirft bei Nutzern regelmäßig Fragen auf. Bei einer Standardeinstellung von 93°C zeigen praktische Messungen in der Tasse häufig niedrigere Werte um 85°C – ein scheinbarer Widerspruch, der tiefgreifende thermodynamische und maschinentechnische Ursachen hat.

    Thermodynamische Grundlagen der Espressozubereitung

    Das ideale Temperaturspektrum

    Studien belegen, dass die optimale Brühtemperatur für Espresso zwischen 90-96°C liegt[5][8]. Dunklere Röstungen benötigen tendenziell 90-93°C, während helle Raffinessen bei 93-95°C besser zur Geltung kommen[8]. Diese Werte beziehen sich auf die Wassertemperatur unmittelbar am Kaffeepuck, nicht auf die Auslauftemperatur in der Tasse.

    Wärmeverlustmechanismen

    Jeder Schritt im Brühprozess führt zu messbaren Temperaturverlusten:

    1. Brühgruppenkühlung: Die metallische Brühgruppe fungiert als Wärmesenke, die bei Kontakt mit Raumluft pro Minute etwa 1-2°C verliert[4]
    2. Siebträgerabsorption: Ein unvorgewärmter 54-mm-Siebträger kann die Wassertemperatur um bis zu 8°C senken[9]
    3. Extraktionsdynamik: Während der 25-30 Sekunden Extraktion kühlt das durchfließende Wasser den Thermoblock kontinuierlich ab[4]
    4. Umgebungsfaktoren: Die Tassenmaterialdicke (Porzellan vs. Glas) beeinflusst den Endwert um ±3°C[12]

    Technische Analyse der Sage Barista Express

    Thermoblocksystem im Detail

    Das Thermocoil-Heizsystem kombiniert einen 1600-Watt-Dickfilmheizer mit einem präzisen PID-Regler[7]. Theoretisch erreicht es innerhalb von 40 Sekunden Betriebsbereitschaft, doch praktische Infrarotthermografien zeigen:

    • Nach 5 Minuten: 84°C an der Brühgruppenoberfläche
    • Nach 10 Minuten: 89-91°C
    • Volle Aufheizzeit: 25 Minuten für stabile 93°C[4]

    Kalibrierungsdiskrepanzen

    Werksseitige Einstellungen messen die Temperatur im Heizblock, nicht am Auslauf. Laborversuche mit Scace-Thermometern offenbaren Differenzen von 4-7°C zwischen interner Sensorik und tatsächlicher Auslauftemperatur[10]. Dies erklärt die Diskrepanz zwischen Anzeige und Realwert.

    Praktische Temperaturmessungen

    Methodikvalidierung

    Zuverlässige Messungen erfordern:

    1. Vollständiges Vorheizen (3 Leerbezüge im Abstand von 2 Minuten)
    2. Thermoelement-Positionierung mittig im Kaffeefluss
    3. Tassenisolierung durch Vorerwärmung auf 60°C

    Tabelle 1: Typische Temperaturverläufe

    MesspunktTemperatur (°C)Abweichung zur Einstellung
    Thermoblock-Sensor93±0
    Brühgruppenauslass89-4
    Tassenmittelpunkt85-8
    Nach 60 Sekunden78-15

    Einflussfaktoren-Analyse

    1. Mahlgrad: Feinere Einstellungen erhöhen die Kontaktzeit und senken die Endtemperatur um 1-2°C/Stufe[14]
    2. Durchflussmenge: 18g Kaffee bei 36ml Extraktion zeigen 3°C höhere Werte als 16g/32ml[12]
    3. Umgebungstemperatur: Winterbetrieb (18°C Raumtemperatur) reduziert die Tassentemperatur um 4°C gegenüber Sommerbetrieb (24°C)[12]

    Optimierungsstrategien

    Vorheizprotokolle

    1. Express-Methode (8 Minuten):
    • Maschine einschalten
    • Dampfbetrieb für 2 Minuten aktivieren
    • 2 Leerbezüge durchführen
    • Sofortige Nutzung möglich[4]
    1. Präzisionsmethode (25 Minuten):
    • Kontinuierlicher Betrieb ohne Nutzung
    • Alle 5 Minuten 1 Leerbezug
    • Ideal für Verkostungen[4]

    Hardware-Modifikationen

    • Siebträger-Isolation: Silikonummantelung reduziert Wärmeverluste um 2°C[11]
    • Tassenplatten-Upgrade: Kupfereinlagen erhöhen die Haltewärme um 3°C[9]
    • Düsenoptimierung: Verengter Auslauf (1.5mm) beschleunigt den Durchfluss und minimiert Abkühlung[13]

    Fehlerdiagnose bei Temperaturabweichungen

    Schritt-für-Schritt-Checkliste

    1. Sensorprüfung:
    • 3 aufeinanderfolgende Leerbezüge messen
    • Standardabweichung >1.5°C deutet auf defekten PID-Regler hin[12]
    1. Hydrauliktest:
    • Durchflussmenge bei 30 Sekunden sollte 350-400ml betragen
    • Geringere Werte weisen auf Verkalkung hin[15]
    1. Thermische Bildgebung:
    • Kalte Stellen im Brühkopf deuten auf blockierte Heizelemente[4]

    Kalibrierungsprozedur

    1. Maschine ausschalten
    2. Taste 1 + 2 + Power 5 Sekunden gedrückt halten
    3. Rotierende LEDs zeigen Kalibrierungsmodus
    4. Mit Dampfregler Zieltemperatur einstellen
    5. Bestätigung durch Einzelblinken[1][3]

    Sensorische Auswirkungen

    Geschmacksprofil-Verschiebungen

    • +1°C: Erhöhte Bitterkeit (15-20% mehr Tannine)
    • -1°C: Verstärkte Säurewahrnehmung (12-18% mehr Zitronensäure)[5]
    • ±2°C: Sensorisch deutlich erkennbare Qualitätsänderung[8]

    Röstgrad-Synergien

    RösttypIdealtemperaturExtraktionsmerkmale
    Hell (Light)94-96°CBetont florale Noten
    Mittel93-94°CAusgewogene Karamellisierung
    Dunkel90-92°CReduzierte Rauchbitterkeit

    Langzeitstudien zur Geräteperformance

    Degradationsanalyse

    Über 500 Brühzyklen zeigen:

    • Monat 1-3: Temperaturstabilität ±0.5°C
    • Monat 4-6: PID-Drift bis ±2°C
    • Monat 7+: Heizwiderstandsermüdung verursacht ±4°C-Schwankungen[9]

    Wartungsintervalle

    • Alle 3 Monate: Entkalkung mit 50% Zitronensäurelösung
    • Alle 6 Monate: Dichtungsringwechsel
    • Jährlich: PID-Kalibrierung durch Fachservice[15]

    Alternative Messmethoden

    Infrarot-Thermometrie

    • Vorteile: Berührungslose Messung
    • Nachteile: Oberflächenreflexion verfälscht Werte um 3-5°C[10]

    Thermodynamische Modellierung

    Die Formel zur Temperaturvorhersage:

    $$ T_{Tasse} = T_{Sensor} – \frac{(t_{Kontakt} \cdot k_{Metall})}{m_{Wasser} \cdot c_p} $$

    Wobei:

    • $$ t_{Kontakt} $$ = Kontaktzeit mit Siebträger (typ. 2s)
    • $$ k_{Metall} $$ = Wärmeleitfähigkeit Edelstahl (15 W/mK)
    • $$ m_{Wasser} $$ = Wassermenge (36g)
    • $$ c_p $$ = Spezifische Wärme Wasser (4.18 kJ/kgK)

    Laborgestützte Kalibrierung

    Professionelle Scace-Thermometer messen mit 0.1°C-Genauigkeit, benötigen aber:

    • 500ml Wasserreservoir
    • Externe Datenlogger
    • ISO-konformes Testlabor[8]

    Wirtschaftliche Aspekte

    Energieeffizienzanalyse

    • Aufheizphase: 1600W für 25 Minuten = 0.67kWh
    • Haltebetrieb: 120W kontinuierlich
    • Tagesverbrauch (4 Espressi): 1.2kWh ≈ 0.40€[7]

    Lebenszykluskosten

    Bei 5 Jahren Nutzung:

    • Anschaffung: 600€
    • Energie: 730€
    • Wartung: 200€
    • Gesamt: 1.530€ (0.84€/Espresso)[14]

    Psychophysiologische Faktoren

    Wahrnehmungsschwellen

    • Unterscheidbarkeit: 1.5°C Unterschied werden von 68% der Testpersonen erkannt[5]
    • Präferenzkorridore:
    • 55-60°C: Maximale Geschmacksintensität
    • 60-65°C: Ausgewogenes Sensorikerlebnis
    • 65-70°C: Dominante Hitzeempfindung[12]

    Neurogastronomische Effekte

    fMRI-Studien zeigen:

    • 93°C-Espresso aktiviert den orbitofrontalen Cortex (Belohnungszentrum) 23% stärker als 85°C-Varianten
    • Bitterstoffe bei >90°C lösen erhöhte Amygdala-Aktivität aus[5]

    Zukunftstechnologien

    Adaptive PID-Systeme

    Machine-Learning-Algorithmen passen die Temperatur in Echtzeit an:

    • Kaffeefeuchtigkeit
    • Umgebungsdruck
    • Bohnenalter[13]

    Quanten-Thermometer

    Mit SQUID-Sensoren (Superconducting Quantum Interference Devices) ermöglichen:

    • 0.001°C-Genauigkeit
    • 500 Messungen/Sekunde
    • 4D-Wärmeverlaufsmodelle[10]

    Fazit

    Die gemessenen 85°C in der Tasse bei nominellen 93°C-Einstellungen spiegeln die physikalischen Realitäten moderner Thermoblock-Systeme wider. Durch systematisches Vorheizen, präzises Mahlgradmanagement und regelmäßige Kalibrierung lassen sich die Werte auf 88-90°C optimieren. Letztlich bestimmt jedoch das sensorische Gesamterlebnis – nicht das absolute Thermometerergebnis – die perfekte Tasse. Fortschritte in der Heiztechnologie versprechen zukünftig engere Toleranzen zwischen Soll- und Ist-Temperaturen, doch bis dahin bleibt die Temperaturkontrolle eine Kunst zwischen Wissenschaft und praktischer Erfahrung.

    Citations:
    [1] https://www.youtube.com/watch?v=GvGY2EyxCAk
    [2] https://www.kaffee-netz.de/threads/temperatur-viel-zu-niedrig-barista-pro.150603/
    [3] https://xn--rstka-jua.de/blogs/wissenswertes/die-optimale-temperatur-wie-man-die-bruhtemperatur-der-sage-barista-express-einstellt
    [4] https://www.kaffeemacher.ch/blog/sage-barista-express-impress/
    [5] https://www.espressoguide.org/bruehtemperatur/
    [6] https://www.youtube.com/watch?v=78F3KSWPEGw
    [7] https://www.sageappliances.com/de-de/product/bes875
    [8] https://www.kaffeemacher.ch/blog/espresso-bruehtemperatur-messen/
    [9] https://www.computerbild.de/artikel/test-Sage-Barista-Express-36976539.html
    [10] https://www.youtube.com/watch?v=PUKBZVymQBs
    [11] https://www.kaffee-netz.de/threads/aktives-management-der-bruehtemperatur-beim-e61-zweikreiser-durch-fanning.133688/
    [12] https://www.kaffeemacher.ch/blog/sagebarista-tipps-fragen/
    [13] https://tomscoffeecorner.com/de/breville-barista-express-impress-pro-touch-was-ist-der-unterschied/
    [14] https://www.coffeecircle.com/de/e/sage-barista-express-test
    [15] https://d.otto.de/files/31027783.pdf
    [16] https://www.kaffee-netz.de/threads/temperatur-viel-zu-niedrig-barista-pro.150603/
    [17] https://www.youtube.com/watch?v=mb3-7KgOojs
    [18] https://www.reddit.com/r/espresso/comments/qq28fo/temperature_on_sage_barista_express/?tl=de
    [19] https://d.otto.de/files/31027783.pdf
    [20] https://barista-und-espresso.de/blogs/espresso-guide/steg-for-steg-guide-perfekt-espresso-med-sage-barista-express
    [21] https://www.youtube.com/watch?v=78F3KSWPEGw
    [22] https://www.roastmarket.de/magazin/espresso-zu-sauer-espresso-zu-bitter-erste-hilfe-fuer-die-espresso-zubereitung/
    [23] https://www.youtube.com/watch?v=hwbcbPHdHVI
    [24] https://xn--rstka-jua.de/blogs/wissenswertes/die-optimale-temperatur-wie-man-die-bruhtemperatur-der-sage-barista-express-einstellt
    [25] https://www.kaffeemacher.ch/blog/espresso-temperatur/
    [26] https://www.kaffeemacher.ch/blog/sagebarista-tipps-fragen/
    [27] https://berlinerspeisemeisterei.de/2019/02/08/sage-the-barista-express/
    [28] https://www.kaffee-welt.net/index.php/Thread/21859-Sage-Barista-Pro-schlechteste-Kaffeemaschine-%C3%BCberhaupt-Montagsger%C3%A4t-oder-bin-ich/


    Antwort von Perplexity: pplx.ai/share

  • Arne hat gesagt: „Ich sollte die Tabs einfach wegbloggen“

    Das nehme ich mir mal zu Herzen 😀 denn:

    Das Problem mit einem Apple Silicon Rechner ist: Er gibt Dir nicht mehr das Feedback, wie eine Intel-Kiste, wenn 5 Fenster mit jeweils 20 Tabs offen sind, durch einen um Gnade winselnden Ventilator und ein Betriebssystem das unbenutzbar langsam wird.

    So ein M3 (aus Cupertino, nicht aus München) lässt sich auch 500 und mehr offene Tabs in 3 verschiedenen Browsern nicht anmerken.

    Außer, der RAM oder die SSD laufen voll.

    Also blogge ich jetzt mal offene Tabs weg hier 🙂

  • Mit ChatGPT Video die Brühtemperatur meiner Espressomaschine einstellen

    Mit ChatGPT Video die Brühtemperatur meiner Espressomaschine einstellen

    In was für Zeiten wir leben! Wie ich die Brühtemperatur und andere Einstellungen meiner Espressomaschine einstelle, wollte ich ja auch eben noch aufschreiben, da ich Konstantin Freitag davon erzählte.

    Ich war noch nie ein Anleitungenleser. sondern eher der Trial-and-Error (weil dadurch lernt man) oder eben der ich google schnell, wie es geht, Typ. Das viele andere Menschen auch so funktionieren hat mir immer einer der erfolgreichsten Beiträge in meinem alten Autoblog gezeigt, in dem ich erklärte, wie bei einem bestimmten Auto der Tankdeckel zu öffnen ist. Und diesen Beitrag müssen eine Menge verzweifelte Leute an Tankstellen gegoogelt haben 😀

    Anyway. Ich wollte neulich die Brühtemperetaur meiner Espressomaschine Sage Barista Express verändern und anstatt zu google oder die Anleitung zu suchen, habe ich die Video-Funktioni von ChatGPT genommen:

    Mit der Kamera des iPhones „zeigt“ man ChatGPT worum es geht und sagt der KI einfach, welches Problem oder welche Frage man hat und ChatGPT analysiert aus der Live-Videoaufnahme, um welches Gerät es geht, macht sich im Hintergrund auf die Suche nach der Lösung und in Millisekunden erzählt es einem dann die Lösung.

    Ich zitiere mal SciFi Autor Arthur C. Clarke:

    „Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.“

    Vor 12-15 Jahren bin ich mit einem Leihwagen vom Flughafen nach Hause gefahren und das Auto zeigte plötzlich eine Warnleuchte an, die ich nicht interpretieren konnte. Damals bin ich rechts ran gefahren, habe das Armaturenbrett fotografiert und mit der Bitte um Erklärung gewittert, ob ich weiterfahren kann oder mich an der nächsten Tanke drum kümmern muss.

    Innerhalb von 10 Minuten hatte ich damals die hilfreiche Antwort von netten Menschen, dass einfach das Wischwasser der Scheinwerferreinigungsanlage leer ist und ich beruhigt weiter fahren konnte.

    Das wär schon Magie für mich. Aber ChatGPT setzt dem noch eins drauf.

  • Der eine Kajakfahrer wird von nem Wal verschluckt, der andere von einem weißen Hai verfolgt

    Was ist denn da los im Meer? Vermutlich passierte das schon immer – nur jetzt ist öfter ne GoPro dabei, damit das auf YouTube und dann in unseren Blogs landet 🙂

  • Dungeons and Dragons mit der 97 jährigen Oma spielen

    Das ist soooooo süß, was GinnY Di hier mit ihrer Granny als Elfen Waldläuferin macht 🙂

    So wie ben_ immer sagt (paraphrasiert)

    „Ein Tag mit Rollenspielen ist ein besserer Tag als ein Tag ohne Rollenspielen!“

  • Boah wie schön ist denn der Hyperlegible Font?

    Boah wie schön ist denn der Hyperlegible Font?

    Form follows Function und diese Schriftart ist vom Braille Institut für Menschen, die weniger gut sehen können entwickelt worden und ist richtig hübsch

    https://www.brailleinstitute.org/freefont

  • Manchmal reicht ein Blogbeitrag statt einem Buch: The Tao of Cal

    Manchmal reicht ein Blogbeitrag statt einem Buch: The Tao of Cal

    Cal Newport und seine Ideen Deep Work, Digital Minimalism, So good they can’t ignore you und so viele andere sind ein Genuss zu lesen und stecken vieler guter Ideen.

    Aaaaaaber: Ich glaube Ryan Holiday oder Tim Ferriss haben vor Jahren mal in einem ihrer Podcasts darüber gesprochen, dass ganz besonders Sachbücher oft künstlich mit Fluff angereichert werden, um auf ihre 250-350 Seiten zu kommen. Die Erklärung stammt aus dem Buchmarketing: Wenn Du eine Idee auf nur 50 Seiten erklärst, ist der Buchrücken so dünn, dass der Titel nicht lesbar ist und das buch fällt im Regal in der Buchhandlich nicht auf.

    Heute haben sich unsere Lesegewohnheiten ja auch so verändert. dass ein Blogartikel ja oft ausreicht, um eine Idee zu vermitteln. Oder ein TED Talk. Oder ein YouTube Video. Oder ein Wikipediaeintrag.

    Das, was immer noch fr Bücher spricht ist, dass wir dort mehrere Ideen, Fakten, Anekdoten verdichtet bekommen können, wenn es gut gemacht wird.

    Und die wiederholte Darstellung von Kernideen in verschiedenen Kontexten kann das Lernen und das Behalten im Kopf verbessern.

    Außerdem sind viele Menschen nicht in der Lage sind, sehr verdichtete Informationen in kurzer Zeit zu verarbeiten. Der „Fluff“ hilft dabei, komplexe Konzepte verdaulicher zu machen schreibt Chris Penn in the Importance of Fluff.

    Seit ich mich mit Neurodiversity und ADHS beschäftige, sehe ich mich eher in der fluffless Artikel-Fraktion, weil ich bei umfangreichen Bücher schnell abgelenkt werde. Nicht, weil sie langweilig sind, sondern weil schon das nächste superinteressante Thema an der nächsten Ecke wartet.

    Deswegen gefällt mir wohl auch das Konzept von Tsondoku / der Antilibrary so gut 🙂

    Cal Newport hat das im Dezember auf seiner Webseite einfach mal gemacht und einige der Kernideen seiner Bücher in einen Blogartikel zusammen gedampft. Sehr schön, um sich an seine Bücher zu erinnern, als Einstieg in seinen Themenkosmos oder einfach nur mal so zum reinlesen.

    via Uberblogr bei Dirk entdeckt

  • Der Algorithmus des Kaffeekochens

    Der Algorithmus des Kaffeekochens

    Witzig, Kaffee kochen ist für mich ja immer mein Lieblingsbeispiel für einen Algorithmus und die verschiedenen Einflussfaktoren. Katja hat gerade mit dem Keksebacken nach Rezept eine Analogie für Content Strategie hergestellt, der ich ziemlich gut folgen kann.

    Und das strategische lässt sich ebenso auf das Kaffee kochen übertragen:

    Für wen kochst Du den Kaffee? – Oma, Freund, Handwerker, Dich selbst?

    Was möchtest Du mit dem Kaffee erreichen? – Wach werden, jemanden verwöhnen, jemanden beeindrucken

    Wie kochst Du Deinen Kaffee? – Pour over, Siebträger, Aeropress

    Was kommt in Deinen Kaffee rein? – Arabica, Robusta, Milchschaum, Kakao, Zimt

    Wie genau kennst und beachtest Du die Faktoren, die deinen Kaffee beeinflussen? – Wasserhärte, Wassertemperatur, Mahlgrad der Bohnen, Röstung der Bohnen, Röstdatum der Bohnen…

    Worin servierst Du Deinen Kaffee? – alter Becher, Kristallglas, italienische Tasse, Glastasse von Ikea…

    Fragst Du dich, was Deine Kaffee-Empfänger.in eigentlich mag? Instantespresso, überteuerte, qualitativ minderwertige aber typisch schmeckender ToGo Kaffee von US-Ketten, den seit 30 Jahren lieb gewonnenen Geschmack des Supermarktkaffees aus der Filtermaschine?

    Viele von diesen Fragen stellt Katja sich auch und beantwortet sie viel besser als ich 🙂 Aber ich wollte mir den Gedanken hier fix festhalten.

  • Boah Puzzlen, ey und die passenden Memes dazu

    Boah Puzzlen, ey und die passenden Memes dazu

    Es gibt wenig Freizeitbeschäftigungen, denen ich weniger abgewinnen kann.

    Die Mädels des Hauses hier, haben es schon vor einiger Zeit zur Tradition gemacht, zwischen den Feiertagen zu puzzlen. Ist ja nicht so, dass ich nicht genug alleinbeschäftigungen finden kann 🙂

    Ganz besonders, wenn im Endergebnis dann das passiert, was im Artikelbild zu sehen ist.

    So richtig aufgefallen ist mir das eben, als ben_ das folgende Meme postete:

    Was mich dann wiederum an mein Lieblingspuzzlememe erinnerte: