Habe ich neulich noch in unsrem podcast mit Sharon drĂŒber gesprochen, Fragen wie die folgenden mag ich nicht:
- Was machst Du?
- Was gibtâs Neues?
- Und? Wie isses?
Da schlĂ€gt mein Hochstaplersyndrom unmittelbar zu und ich bin unter Druck gesetzt, etwas vermeintlich interessantes erzĂ€hlen zu mĂŒssen.
Dabei ist unser Leben hier nicht langweilig. Nichtmal sonderlich routiniert – sehr zum Leidwesen der Routinen Liebenden Dame des Hauses.
Aber: Ich halte kaum etwas von dem, was hier passiert fĂŒr der Rede wert.
Oder anders. Der Rede wert schon. In dem Moment, in dem etwas passiert ist, habe ich mal das BedĂŒrfnis, es jemandem zu erzĂ€hlen, die vielleicht Ă€hnliches erlebt hat oder SpaĂ an der ErzĂ€hlung hat. Danach vergesse ich das meiste erlebte wieder, um Platz fĂŒr anderes in meinem Kopf zu machen.
Wenn dann jemand eine âwas die letzte Woche geschahâ Zusammenfassung haben möchte, muss ich mich kurz hinsetzen und tĂ€gliche Journal und Kalender EintrĂ€ge durch sehen.
Meine Strategie gegen das mich uninteressant fĂŒhlen ist, mir interessante oder witzige Anekdoten der letzten Tage zu merken, aufzuschreiben und daher im Zweifel parat zu haben.
B
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