Mach ich sowieso im Web

Das Web als Betriebsumgebung – darüber hat Konstantin neulich nachgedacht. Weil Seine Frau sinngemäß etwas sagte wie: „Ich brauch keine APps, ich mach sowieso das meiste im Web.“

Danach habe ich dann darüber nachgedacht, welches Know-how mit mittlerweile flöten gegangen ist, da ich „das auch nur noch im Web mache“:

  • eigenen Mailserver haben -> wurde zu GMail
  • eigenen FTPserver haben -> wurde zu Dropbox, icloud,…
  • eigenen Mediaserver für Musik -> ging rüber zu youtube music und amazon music (spotify und apple music sind an mir vorbei gegangen)
  • eigener IRC Server mit lustigem Bot -> Slack, whatsapp
  • eigener Podcast Server mit ISDN-Anrufbeantworter -> anchor.fm
  • Apache Log Datei anschauen -> Google Analytics
  • Canva statt Photoshop, Illustrator, Premiere…
  • die Liste könnte ich noch beliebig weiter führen 🙂

Was ich immer noch habe und noch nicht cloudgesourced habe ist

zum Beispiel dieses Blog hier.

Aber es hat sehr gelitten. Seit Twitter, Facebook, Instagram und Konsorten auftraten, ist hier sooooo viel weniger passiert. Und das ist traurig. Hätte ich nur die 1000 besten meiner 26.000 Tweets hier festgehalten, wo ich auch selber ab und an nachlesen.

Das sind auch alles so Fähigkeiten, für die man früher Onkel, Nachbarinnen oder Großeltern fragte – und was wir heute als schnell, günstigen Service an der Ecke finden, wie Reifen wechseln beim Auto, ein digitales Gerät machen lassen statt nach dem Weg zu fragen oder bei YouTube nachschauen, wie etwas im Garten gemacht wird.

Trotzdem möchte ich nicht ins digitale Jahr 2000 zurück. Das ist schon alles besser, als ich es mir je erträumt hätte 🙂

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