Objektpermanenz und Ordnung

An mir hätte Piaget seine wahre Freude gehabt: Wenn etwas nicht in meinem Sichtfeld ist, dann hört es unter Umständen auf, zu existieren.

Das betrifft Aufgaben, Termine, Medikamente, Geburtstage – was auch immer.

Wenn ich mich wirklich an etwas erinnern oder es erledigen will, dann brauche ich dafür einen auffälligen und visuellen Reiz.

Das heißt meistens:
Ich lege die Sache, die ich erledigen will oder zumindest einen optischen Hinweis darauf in mein zukünftiges Sichtfeld:

  • Auf den Küchentisch, wenn ich es gleich morgens erledigen will
  • An den Pfosten der Treppe, wenn ich es mit aus dem Haus nehmen muss
  • AUF die Tastatur, sodass ich es in die Hand nehmen muss, bevor ich anfangen kann zu arbeiten usw.

Das ist auch eine sehr effektive Strategie.

Führt allerdings für die Unbeteiligten mindestens zu optischer Unruhe bis hin zur totalen Unaufgeräumtheit der Wohnung.

Dagegen habe ich noch keine Strategie gefunden 🙂

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