Fan ‚e moarn by it moarnsbrochje praat ik mei it bern (dat einliks wer oan it iten is) yn it Frysk. Doe’t ik lyts wie, koe ik dêr nei de earste 3 of 4 fakânsjes op Feer it Fehring ferstean. In bytsje is noch mooglik. En foar al it oare is der de Google-oersetter.
Heute morgen beim Frühstück kam ich mit dem Kind (das endlich wieder was isst) auf Friesisch zu sprechen. Als ich klein war, konnte ich nach den ersten 3 oder 4 Urlauben auf Föhr das Friesisch dort verstehen. Ein bisschen geht immer noch. Und für alles andere gibt es ja den Google übersetzer.
Hi Ren hat mich nun 2 Monate lang nicht losgelassen.
Kaum ein Tag, an dem ich den Song nicht mindestens einmal gehört habe und / oder ein Reaction Video dazu geschaut habe.
Außerdem weiß ich jetzt, dass Ren Jahre lang unter einer falsch diagnotizierten Lyme-Desease gelitten hat. (Was meiner eh schon riesigen Abneigung vor Zecken nicht gerade gut tut. :-D)
Jetzt gerade ist Ren bei einem kanadischen Spezialisten in Calgary und aus dem eigentlich 3-monatigen Aufenthalt wurden schon 6 Monate.
Sein erster Plattenvertrag mit Sony vor Jahren ist nicht aufgegangen, weil er zu krank wurde.
Aber das, was mich die vergangen wochen ECHT beschäftigt hat, waren die immer wieder neu vorgeschlagenen Reaction-videos auf Youtube. menschen allerunterschiedlichster Coleur nehmen sich auf Video auf, während Sie den Song zum ersten Mal schauen.
Dabei irre viele Musiker oder Musik-YouTuber, Gesangslehrer:innen, Gitarrenleute, aber auch Psychater und Leute, die in psychatrischen Einrichtungen arbeiten.
Hochspannend dieses knapp 9 minütige Stück großer Kunst so oft analysiert zu bekommen.
Alleine das ist schon ein Phänomen.
Wo der Song selber zum Stand März 2023 knapp 6 Millionen Views hat, kommen nochmal mindestens genauso soviele Views durch die Zuschauer der hunderte von Reactions dazu.
Faszinierend.
Ich bin weiterhin gespannt, was in 2023 noch alles so von Ren kommen wird.
Ach ja, der die YouTube Klaviatur übrigens großartig bespielt, indem er bei fast jedem Reaction-video einen Komemntar hinterlässt. Diese Kommentare von den entsprechenden Kanalinhaber:innen ganz nach oben gepinnt werden und er so eine Menge zusätzlicher YouTube-Abonnenten bekommt.
Es gibt so Wissen, da freue ich mich, wenn ich das mal en passant aufschnappe.
Gestern im Maus-Radio wurde das Amen Break erklärt. Das meistgenutzte Sample der Musikgeschichte.
Es wird wohl niemanden geben, die/der das noch nie gehört hat, aber in die viel verschiedenen Iterationen und Musikrichtungen der Loop auftaucht ist schon heftig.
Wenn man es einmal gehört hat, kann man es nicht mehr ent-hören 😀
Der Schlagzeuger, der das Drum-Solo 1969 eingespielt hat, starb 2006 übrigens mittel- und obdachlos und hat vermutlich nie so recht realisiert, welchen nachhaltigen Einfluss er auf die Musikwelt hatte.
Hier ist eine Kurzfassung
Und hier noch eine ausführliche auseinanderklamüserung:
Ganz was anderes. Gesang, kein Rap. Glasklar und mit einem Hall in dem Keller zum niederknien.
Der Strat-Sound von Billy Bragg und zwei Stimmen die eine Gänsehaut nach der anderen den Rücken runter schauern. Alter Falter.
I'm still here in this bed that I crawled in I hope that I'm someone else in the morning
Witzig, dass der Song gerade jetzt auftaucht wo ben_ mich mal wieder auf Björk gebracht hat. Genau an sie erinnert mich Chinchilla. Das unkitschige Vibrato, der krasse Wechsel von Flüstern zu krasser Bruststimme und Läufe, die man wohl sonst nur von isländischen Trollen hört 🙂
It's such a perfect day It's a beautiful shame It's a beautiful shame I'm scared of being okay 'Cause all things change
Vor 93 Jahren – als sie 4 war hat Ruth Slenczynska zum ersten Malerin Konzert gegeben und sie ist die letzte noch lebende Schülerin von Rachmaninow. 2022 hat sie nochmal ein Album eingespielt. Ich drücke die Daumen, dass sie auch nochmal eins zum 100. aufnimmt.
Paul Davids verfolge ich seit er noch um die 10.000 Follower hatte. Der Holländer ist ein großartiger YouTuber und noch großartiger (Gitarren) Lehrer.
Dazu kommt dass sein Stil der Videos genau mein Geschmack sind und ich ihm stundenlang zuhören kann.
Ganz besonders, wenn er einen seiner leicht abstrusen Vergleiche macht, die wohl auch erst seit YouTube möglich und einer so großen Öffentlichkeit möglich sind.
Kleiner Spoiler: Die 400$ Fender Squier klingt DEUTLICH anders 🙂 Aber schon ein Griff höher ins Regal bei 2500 bringt das Feld schon deutlich enger zusammen.