Briefe schreiben ✍️ in Digitalien sind selbstinduzierte Serendipität 🔎 :)

Auf meinen digitalen Geräten habe ich so ziemlich alle Benachrichtigungen ausgeschaltet.

Das führt logischerweise und gewollt dazu, dass ich nicht unmittelbar mibekomme, wenn mir jemand irgendwo schreibt oder auch antwortet.

Slack, WhatsApp, Messenger, Instagram Messages, SMS, E-Mail, LinkedIn, Xing, Kommentare unter Blogartikeln, Discord, Foren, Communities, Facebook Gruppen, Signal, Telegram, Threema und einige Kanäle habe ich sicher noch vergessen.

Bei Patreon habe ich neulich der Judith Holofernes von Wir sind Helden geschrieben.

Meine Tochter hat zum ersten Mal „Denkmal“ im Radio gehört und war sofort hin und weg von dem Song.

Weil:

„Die hat ja VOLLIDIOT gesungen! Papa, können wir das nochmal hören?“

Das funktionierte übrigens auch schon bei iDisco von Farin Urlaub und Der wichtigste Finger einer Faust von Jupiter Jones.

Ist also ein super viralguerillaesquer Tip für Songwriter.

Und so hat Judith ihn auch aufgefasst.

Was das mit Briefen in Digitalien zu tun hat?

Weder sie noch ich schauen wohl regelmäßig in das Patreon Postfach. Demnach hat es einige Tage gedauert, bis sie meine Nachricht las. Und dann wieder einige Tage mehr bis ich gemerkt habe, dass Judith geantwortet hat.

Plötzlich eine Antwort auf eine Konversation finden, an die man gar nicht mehr gedacht hat, ist so ein bisschen wie das Briefe Schreiben früher und nach dem Absenden Tage und Wochen auf eine Antwort warten 🙂

Selbstinduzierte Serendipität sozusagen 🙂

Besonders großartig finde ich, dass meine Tochter durch solche Geschichten damit aufwachsen kann, dass auch großes Stars und Künstler nette und normale Menschen sind, denen sie über solche Kanäle hallo sagen und ihre Geschichte erzählen kann.

Und:

Dass sie sich drüber freuen! 🙂

Unsplash Bild von Green Chameleon

Obsidian – der Werkzeugschuppen für den Digitalen Garten

In meinem Evernote hatten sich innerhalb von 12 Jahren über 10.000 Notizen angesammelt.

Leider unterstützt Evernote nicht sehr gut dabei, zum Creator zu werden, sondern hat (zumindest mich) nur zum Sammler gemacht.

Klar, die Zettelkasten-Methode war mir auch vorher schon ein Begriff, aber in Evernote konnte ich sie nie so produktiv umsetzen, wie in Obsidian.

[[Wiki-Links]], Bidirektionale Links und der Wissens-Graph machen die App einfach zum Werkzeug und Acker für den Digitalen Garten zugleich.

Das nur als kurze Einführung, damit ich etwas zum Verknüpfen habe 😉 Dieser Beitrag muss noch viel weiter wachsen.

30 Tage Blogchallenge

Jetzt bin ich seit über 20 Jahren sowas wie ein Blogger. Ganz offiziell seit 2007 mit einem Blog – vorher mit anderen Publishing-Tools. Trotzdem schiele ich immer mit einer Mischung aus Bewunderung und Wehmut auf Leute wie ben_ bei anmutunddemut, der mittlerweile 19 Jahre Bloggen voll hat und damit im 20. Jubiläumsjahr des kontinuierlichen Onlineschreibens ist.

Zudem musste ich vor ein paar Tagen an Robert Basic denken, bei dem ich 2007 „ganz offiziell“ mit dem Bloggen anfing und den ich auch immer gerne als meinen Blogpapa bezeichne. Rob hat in seinen besten Zeiten 5-10 spitzenartikel am Tag rausgehauen, sodass ich manches Mal mit dem LEsen gar nicht hinterher kam.

Also habe ich den Entschluss gefasst „Du willst endlich mal wieder in die Gewohnheit kommen, regelmäßig was zu veröffentlichen“.

Außerdem habe ich gerade die Podcast-Folge über das Digitale Gärtnern mit Jens gepostet, in der es sich im weitesten Sinn auch um das Thema dreht.

Die nächsten 30 Tage werde ich hier mindestens ein Posting pro Tag publishen.

Der Sinn dahinter ist für mich, wieder in den Modus des öffentlichen Nachdenken zu kommen, den Bloggen für mich immer dargestellt hat.

  • Mal Masse – mal Klasse. Darum geht es erstmal gar nicht.
  • DIe neuen Funktionen vom WordPress ausprobieren
  • Vom Schreibtisch, dem iPad und dem Telefon aus bloggen
  • eigene Gedanken mit Nutzwert
  • fremde Inhalte die ich über den Tag zusammen getragen habe

Hauptsache jeden Tag etwas gepostet.

Ich schreibe so oder so mehrere tausend Wörter am Tag. Nur behalte ich die meistens für mich. Das ist doch auch nicht richtig 😉 Die wollen doch raus und spielen!