Telefonitis – ein kurzer Rant

so hat es meiner mutter genannt, wenn ich stundenlang am telefon hing.

prinzipiell mag ich telefonieren. als zeitvertreib.

aber:
telefonieren wird sehr schnell sehr unproduktiv und zum reinen selbstzweck.
insbesondere seit es kostenlos geworden ist.

und:
ganz besonders in dieser sozialkontaktarmen zeit neigen wir dazu, nach jedem strohhalm zu greifen.

das problem – beziehungsweise mein problem ist nur:

ich habe mich die vergangenen wochen mehrfach dabei beobachtet, dass ich mehrere stunden am tag mit verschiedenen menschen telefoniert habe, aber letzten ende nichts produktives an diesen tagen schaffen konnte.
außer eben sehr nette und angenehme telefonate zu fĂŒhren. aber mit denen kann ich weder miete noch versicherungen oder kĂŒhlschrankfĂŒllungen bezahlen.

meine reißleine war:

technologie:
1. Nicht Stören Modus aktivieren
2. Genaue Anweisungen, wie man mich erreichen kann auf die Mailbox sprechen und diese nach 2 Stunden GSM-Codes googlen und (telefonischer) Hilfe eines Freundes, wieder ans Laufen bringen

problem gelöst dachte ich.

jetzte bekomme ich aber von verschiedenen seiten kritik dafĂŒr, dass ich nicht mehr erreichbar bin.

ja klar.

ich möchte ja auch nicht den ganzen tag erreichbar sein.

wobei:

stimmt auch nicht.

per textmessage bin ich eigentlich stÀndig erreichbar und antworte innerhalb weniger stunden (schnellere antworten zu erwarten, wenn nicht gerade das haus brennt wÀre auch vermessen):
– apple message
– SMS
– slack
– email
– selbst auf whatsapp und facebook messenger reagiere ich mittlerweile.

warum sind leute der meinung sie hÀtten ein anrecht darauf, andere menschen sofort und ohne umwege zu erreichen, ganz gleich was andere leute gerade machen?

die konsequenz, die mich gerade Àrgert ist, dass ich hier zwei tage nicht geschrieben habe. das hat nicht direkt mit vertelefonierter zeit zu tun aber auch.

und in letzter instanz mit meiner eigenen disziplinlosigkeit.

vorsatz ab heute daher:
kĂŒrzer fassen.
bei allem.

.oO(nur nicht beim schreiben von blogartikeln :-D)Oo.

so.

Rant ende 🙂

Photo by Annie Spratt on Unsplash

Semantisches WordPress als ausgelagertes Gehirn

Nachdem der Corona-Urlaub zum AufrĂ€umen, Umgestalten und Optimieren, AufrĂ€umen der Wohnung und der lokalen Wolken-GerĂ€te genutzt wurde, mache ich mich auf die Suche nach einer Lösung, dieses ausgelagerte, öffentliche Hirn besser zu organisieren und damit auch regelmĂ€ĂŸig zu nutzen.

Irgendwas in Richtung Zettelkasten

.

Hier eine PrĂ€sentation dazu, vom Programmierer des gleichnamigen MacTools, der hier und da erklĂ€rt, wie die Methode funktioniert. Hier noch ein How To Zettelkasten auf Englisch und ein kĂŒrzerer Review. Dieser Artikel zur Notizenverwaltung ist immerhin so aktuell, dass auch Roam Research drin erwĂ€hnt wird.

Der erste Versuch Slippy taugt leider nicht, da die Notizen, die ich dort anlegen kann, scheinbar nur privat sind und nicht öffentlich angezeigt werden. Außerdem sind sie ein vollstĂ€ndig eigener Content-Typ. Das fliegt mir eh irgendwann um die Ohren. Ih hĂ€tte gerne eine optimale Nutzung und Darstellung der bereits im WordPress verfĂŒgbaren Dinge wie interne Verlinkung, Tags und Kategorien.

WP Brain sieht interessant aus, scheint aber eher eine nach außen udn auf Marketing gerichtete Funktion zu haben. werde ich mir trotzdem mal genauer ansehen.

Sitemaps Visuell bauen könnte eine Funktion sein, die ich umbiegen kann.

Gut 10.000 Photos und 1.000 Videos aus der iCloud und vom iPhone gelöscht

Nachdem mich die Meldung des: SIE HABEN KEINEN SPEICHERPLATZ MEHR FÜR IHRE BACKUPS immer besorgter machte, hatte ich die Wahl zwischen:

  • iCloud Speicherplan von 200 Gig auf Ein TB aufstocken und das dreifache im Monat zahlen, oder
  • massiv Photos und Videos löschen, die ĂŒber 60% des Speicherplatzes einnahmen.

Normalerweise werfe ich immer gerne Geld auf Probleme um Zeit zu sparen und mein erster Impuls war, einfach die Halde vergrĂ¶ĂŸern.

Ein paar Minuten Nachdenken haben mich dann zu dem Schluß gebracht, dass es sinnvoller ist, ERST die Zeit zum AufrĂ€umen der Photos zu investieren um nach hinten raus dann wiederum Zeit beim durchforsten und verwenden der Bilder zu ziehen.

Also habe ich das Geld auf Setapp geschmissen, wodurch ich Zugriff auf CleanMyMac und Gemini bekam sowie 5,49 auf die iOS Version von Gemini und habe 2 Tage lang in jeder freien Minute doppelte, Àhnliche und unnötige Inhalte gelöscht und ich bin noch nicht fertig.

Zwischenergebnis:

Fast 50 Gigabyte frei gemacht 🙂