Sammelst Du oder erschaffst Du?

Eigentlich mag ich den englischen Begriff Creator sehr viel lieber als Erschaffer:in. Schlimmer ist noch „Macher:in“. Aber erschaffen ist ein Kompromiss 🙂

Ich habe jahrzehnte meines Lebens damit verbracht, Inhalte zu sammeln, zu horten und ins Regal zu stellen. In Ordner sortiert, als Bookmark gespeichert oder in Pocket festgehalten.

Und ein StĂŒck weit ist das sammeln als Inspirationsquelle auch sinnvoll, wie bsw Naval Ravikant, Ryan Holiday, Nassim Taleb und Umberto Eco sagen.

Aber:
Es erschafft auch nur die Illusion von Wissen.
WIe oft ich schon nach Fragmenten von Gdanken gesucht und nicht wieder gefunden habe. Oder sich von 10 aus Google geöffnete man Links hinterher die HÀlfte als meine eigenen, lÀngst vergessenen herausgestellt haben.

Und schlimmer noch:
Ich bei einigen Notizen nicht mehr wusste, ob ich den Gedanken selber hatte oder ob den jemand anders gedacht hat und ich einfach den Link nicht mehr wieder finde.

Der beste Ansatz, um etwas WIRKLICH zu verstehen ist:
Eigenen Content aus den Erkenntnissen zu machen und sie zu erklĂ€ren. 

In eigenen Worten.
Dann veröffentlichen.
Und einen Feedback Loop erzeugen.

  1. Sammeln 
  2. VerknĂŒpfen
  3. Erzeugen

Erschaffen eben.

Siehe auch Richard Feynman Methode

Bild: Richard Feynman, 1984 Copyright Tamiko Thiel 1984 ‱ CC BY-SA 3.0

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