Mehr B├╝cher als man jemals lesen kann – aka Tsundoku oder Antilibrary

Lange steigt habe ich mich echt schlecht gef├╝hlt, dass ich VIEL zu gerne B├╝cher gekauft habe, von denen ich dachte, ich wei├č was drin steht sobald ich sie ins Regal gestellt habe ­čÖé

In Japan sagt man dazu auch Tsundoku

Sarah hat mich mit ihrem Tweet dran erinnert, dass ich dazu doch nen Artikel angefangen hatte.

Nassim Taleb sagt in The Black Swan:
Es bereichert unser Leben, wenn wir uns mit B├╝chern umgeben, die wir nie gelesen haben und in die wir nur ab und an mal reinschauen.

Je mehr Du weisst, desto gr├Â├čer und voller sind Deine Regale an ungelesenen B├╝chern. Die symbolisieren, wie viel Du noch WISSEN WILLST.

Das ganze ist auch eine gute Ma├čnahme gegen den Dunning-Kruger-Effekt.

Umberto Eco hat ausgerechnet:
Wir k├Ânnten 25.200 B├╝cher lesen, wenn wir jeden Tag eins komplett lesen – vom 10. bis zum 80. Lebensjahr. Seine Bibliothek umfasste ├╝ber 30.000 B├╝cher und war f├╝r ihn eher ein Symbol daf├╝r, was er alles nicht wusste und ein Inspirationswerkzeug.

Wichtig ist, sich nicht der Illusion hinzugeben, etwas zu wissen, nur weil man dazu ein Bich gelesen hat. Geschweige denn nur eines im Regal stehen.

Das ist aber eher ein Thema f├╝r einen Artikel zu Erschaffen statt sammeln ­čÖé

Au├čerdem hat man so genug B├╝cher in der Sammlung, um das Regal farblich zu sortieren ­čÖé

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr dar├╝ber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.